Willkommen "Upcycle my Life"...about me
Ihr kennt doch sicher alle DIY...total im Trend, früher selbst ist der Mann oder auch die Frau- heute Do It Yourself und bei mir jetzt: Do It Myself...DIM
...Genau das mache ich gerade, aus alt mach neu. Alte Möbel werden aufpoliert, ebenso Gewohnheiten, Freundschaften und Beziehungen. Alles wird geschliffen, neu gestrichen und erstrahlt in neuem Glanz, passend zu meinem neuen Leben. Nur was gar nicht reparabel ist, wird an die Strasse gestellt, bis die Sperrgutabfuhr es holt, oder jemand vorbei geht und es mitnimmt weil er es womöglich noch aufpolieren und brauchen kann.
Warum? Weil ich nur dieses eine Leben habe und ich möchte es mir schön machen. So schön wie es eben geht! Kleine Katastrophen und kleine Weltuntergänge wird es trotzdem weiter geben, aber ich richte mein verheultes Make-Up doch lieber vor einem tollen Shabby Spiegel, wenn ich zwischen zwei Terminen abgehetzt in meine neue Wohnung husche, dann hänge ich meine Handtasche an die alte Kindergarderobe, welche mit meiner Schleifmaus und ein wenig Wandfarbe, nun mein Handtaschenparkplatz ist, genau auf der Höhe, aus der ich meine Tasche mit Schwung und im Laufschritt Richtung Küche, im vorbeigehen gekonnt an die Hakenleiste werfe. Darüber hängen Bilder im Shabby Rahmen und eins aus Holz. "You look good today, go out!" und "All you need is love, love is all you need" und ganz wichtig: "Home"
Das hätte ich vorher nicht gebraucht! Ich, als Mutter von 3 Kindern und einem Vollzeitjob in einem großen Versicherungskonzern. Morgens um 6 Uhr raus und abends um 18 Uhr wieder rein. Wer muss da seine Tasche parken? Ich habe mich nicht auf Hakenleisten gefreut wenn ich in mein Haus kam. Ich habe mich gefreut meine Kinder zu sehen und es wartete eine Menge Hausarbeit und ein Mann, dessen Tag daraus bestand, den jüngsten der 3 Kinder zur Schule zu fahren und am Nachmittag aus der Betreuung abzuholen. Häufig hatte er auch eingekauft und gekocht. Aber mehr war in seinen 12 Stunden nicht drin. Ich habe es hingenommen.
DIM- ich mache es eben selbst. Ich wusste dass es nicht das ist was ich wollte, ich hatte aber keine Idee wie ich mein Leben aufpolieren sollte. Ich hielt mich auch nicht für kreativ. Mal ehrlich, ich hatte doch keine Zeit kreativ zu sein! Morgens war ich zu müde und abends war ich zu müde und am Wochenende, da war ich zu müde nachdem ich das aufgearbeitet hatte was in der Woche liegen geblieben war.
In meinem Kopf arbeitete das DIM- Programm aber im Hintergrund... und jetzt geht's los!
dscheu am 23. März 14
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